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Florence Nightingale sucht – Pflegenotstand lässt sich stoppen

26.08.2016

August 26

10:27 - 2015
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Den Pflegekräften den Rücken stärken, nur so lässt sich der Pflegenotstand stoppen Krankenschwester als Wunschberuf junger Frauen, das war einmal. Vorbei sind auch die Zeiten, in denen Florence Nightingale als Vorbild für eine ganz Gesellschaft galt. Der Pflegealltag sieht erschreckend aus und macht den Wunschberuf zum Alptraum, so dass innerhalb von fünf Jahren 8 von 10 Pflegekräften ihren Lehrberuf wieder an den Nagel hängen.

Aufgrund der engen Personaldecke in den Pflegeeinrichtungen müssen sich vielfach zwei Pflegekräfte um bis zu 30 zum Teil schwerstpflegebedürftige Patienten kümmern. Der feste Tagesablauf macht dies zum echten Stresstest. Alle Bewohner müssen geweckt, geduscht und mit Essen versorgt werden. Jeder der Patienten wünscht Aufmerksamkeit, eine nette Ansprache und Zeit für individuelle Gespräche. Kaum ist die Pflegekraft bei einem Patienten, klingelt schon die Rufanlage und der nächste Patient braucht sie.

Dass dabei nicht nur die Patienten, sondern auch die Pflegekräfte selber auf der Strecke bleiben, liegt auf der Hand. Hier muss gehandelt werden , soll sich die Situation zukünftig nicht noch weiter verschärfen, bedenkt man, dass der Anteil älterer Menschen in den nächsten Jahren noch weiter steigen wird.

Die Pflegekräfte sind tagtäglich hohen Belastungen ausgesetzt. Sie haben kaum Zeit, die dringendsten Aufgaben ordnungsgemäß zu erledigen, geschweige denn, sich tatsächlich um die Belange der Patienten zu kümmern. Oftmals schaffen sie es gerade noch, Unglücke zu vermeiden, wenn beispielsweise bettlägerige Bewohner versuchen, selbst aufzustehen.

“Wir können die Wut der Angehörigen durchaus verstehen. Diese beschweren sich aus Sorge, dass wir nicht rechtzeitig da sind, um die Patienten zur Toiletten zu begleiten oder Essen anzureichen. Doch was sollen wir machen? Die Personaldecke ist sehr dünn und wenn dann Krankheitsfälle und nicht besetzte Stellen hinzukommen, reicht es einfach nicht, auch wenn wir tun, was wir können”, bringen es viele Mitarbeiterinnen auf den Punkt.

Doch damit nicht genug, nach stressigen 8 Stunden Schwerstarbeit fährt die Pflegekraft noch kurz zum Einkaufen, bevor sie sich um die Familie kümmert. Der Blick ins Portemonnaie verrät, dass große Sprünge nicht möglich sind und günstig statt frisch den Einkaufszettel dominiert.

Dieser Blick hinter die Kulissen des Pflegealltags macht schnell deutlich, warum hier ein echter Fachkräftemangel herrscht. Das neue Fachkräfteportal fachkraftauktion.de ist angetreten, den Pflegekräften dabei zu helfen, den Teufelskreis zumindest teilweise zu durchbrechen. Pflegekräfte können es mit Hilfe des Portals schaffen, sich einen neuen Arbeitgeber zu suchen, der ihnen regelmäßig freie Wochenenden bietet und seinen Mitarbeitern Wertschätzung zuteil werden lässt. Und auch deutlich mehr Gehalt für die Schwerstarbeit zahlt.

Das Fachkräfteportal dreht den Suchalgorithmus um. Bewerben um das knappe Gut – Fachkraft – muss sich der Arbeitgeber. Die Fachkraft trägt ihre persönlichen Wünsche an einen Arbeitsplatz ein, um sich dann zunächst in einem geschützten Raum nach neuen Arbeitgebern umzuschauen. Und die Entscheidung, ob und mit welchem Arbeitgeber sie in Kontakt tritt, obliegt allein der Fachkraft. Sie bleibt so lange anonym, bis sie sich selber zu erkennen gibt.

Da heißt es für die Arbeitgeber – anstrengen, will man gute, zuverlässige Kräfte für sich gewinnen.

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